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  1. Innenputz
  2. Stahlbetondecke
  3. Bituminöse Dampfsperrbahn
  4. Vorhandene Wärmedämmung
  5. 2-lagige Abdichtung, erste Lage mit einer Kaltselbstklebebahn
  6. JACKODUR KF 300 Standard SF
  7. JACKODUR Dachvlies WA
  8. Kiesschicht

Das Duo- bzw. Plusdach stellt innerhalb der Umkehrdach-Familie eine Besonderheit dar. Hier werden auf einen Standard-Warmdach-Aufbau, außerhalb der Abdichtung, eine weitere Wärmedämmung und eine Kiesschicht aufgebracht.
Duo- und Plusdach unterscheiden sich hinsichtlich des Aufbaus nicht. Zweierlei Namen für ein und denselben Aufbau existieren nur deswegen, weil ein Dach mit diesem Konstruktionsprinzip bei einem Neubau als Duodach bezeichnet wird und im Sanierungsfall (also bei bestehendem Warmdachaufbau) als Plusdach bezeichnet wird.
Duodächer werden in der Praxis äußerst selten gebaut, da sie als zu teuer in der Ausführung betrachtet werden.

Plusdächer hingegen erfreuen sich in letzter Zeit einer immer größer werdenden Beliebtheit. Durch die massiv steigenden Energiepreise sehen sich immer mehr Eigentümer gezwungen ihre Dächer zu sanieren, obwohl die Dachhaut noch intakt ist. Und hier beginnt das Dilemma des Bauherren oder Planers. Einerseits ist die Dachhaut noch intakt andererseits soll energetisch saniert werden, was beim Warmdach zur Folge hat, dass die intakte Dachhaut zerstört werden muss um die Wärmedämmung zu verbessern. Hier schafft das Plusdach Abhilfe. Der bestehende Warmdachaufbau kann erhalten bleiben und auf den bestehenden Dachaufbau wird ein Umkehrdachsystem aufgebaut. Angenehmer Nebeneffekt: Die Dachhaut wird vor schädigenden Einflüssen wie UV-Strahlung oder Frost-Tau-Wechsel-Beanspruchung geschützt und verlängert so die Lebensdauer der Abdichtung um viele Jahre. Sollte die Dachhaut dann doch irgendwann schadhaft werden, so kann der Umkehrdachaufbau einfach „zu Seite geräumt werden“, die Dachhaut wird erneuert und der vorhandene Umkehrdachaufbau wird wieder neu verlegt.

Weitere Informationen finden Sie in der Broschüre Flachdachsanierung.