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Die DIN EN ISO 6946[8] legt das Verfahren zur Berechnung des Wärmedurchgangskoeffizienten und des Wärmedurchlasswiderstandes von Bauteilen fest. Nicht geregelt wird die Berechnung von Bauteilen wie z. B. Türen, Fenster und an das Erdreich angrenzende Bauteile.

Im Anhang D4 Korrekturverfahren für Umkehrdächer wird ein Verfahren angeben, das im Falle von strömendem Regen zwischen der Dämmung und Abdichtung anzuwenden ist. Das Verfahren gilt nur für Dämmungen aus extrudiertem Polystyrolschaum (XPS).
Die Formel lautet wie folgt:

Berechnung des ΔU-Wertes nach DIN EN ISO 6946

Symbol

Größe

Einheit

p

Durchschnittliche Niederschlagsmenge während der Heizperiode. Dieser Wert basiert auf zutreffenden Daten für einen Ort, z.B. Wetterwarte, oder ist in örtlichen, regionalen oder nationalen Regelungen angegeben.

mm/Tag

f

Entwässerungsfaktor, der den Anteil an p, der die Dachabdichtung erreicht, angibt

-

x

Faktor für den gestiegenen Wärmeverlust infolge von Regenwasser, das auf die Dachabdichtung strömt

(W·Tag)/
(m²·K·mm)

Ri

Wärmedurchlasswiderstand der Dämmschicht aus Polystyrol- Extruderschaum, die auf der Abdichtung liegt

m²·K/W

RT

Gesamtwärmedurchlasswiderstand der Konstruktion

m²·K/W

ΔUr

Korrektur des berechneten Wärmedurchgangskoeffizienten der Dachkonstruktion, die vorzunehmen ist, um den zusätzlichen Wärmeverlust zu berücksichtigen, der durch Wasser, das durch die im Dämmstoff befindlichen Fugen auf die Dachabdichtung strömt, verursacht wird.

W/(m²·K)