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EnEV [6] Neubau

In Deutschland werden die Anforderungen an die energetische Güte des Gebäudes und damit auch der Wärmedämmung in der EnEV geregelt. Hierbei unterscheidet die Energieeinsparverordnung zwischen Neu- und Altbau. Beim Neubau, wird abhängig vom A/V-Verhältnis ein maximaler Energiebedarf des Hauses vorgegeben. Dabei interessiert es den Gesetzgeber nur bedingt, wie die einzelnen Bauteile gedämmt werden. Entscheidend ist, dass das Haus in seiner Gesamtheit einen bestimmten Wert nicht überschreitet. Zu beachten ist, dass der Mindestwärmeschutz, der in der DIN 4108-2 geregelt wird, eingehalten wird, damit das Gebäude schadensfrei bleibt (Stichwort: Tauwasser- und Schimmelbildung). Es ist aber sicherlich sinnvoll, das Gebäude homogen zu dämmen. Wobei unter homogen zu dämmen nicht ein für alle Bauteile gleich bleibender U-Wert zu verstehen ist, sondern ein möglichst für alle Bauteile gleich bleibend niedriger Energieverlust.

Schließlich fällt der Energieverlust eines ungedämmten Daches deutlich höher aus als der Energieverlust eines ungedämmten erdberührten Bauteils.